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Leider sind wir Frettchen wahre Meister darin, auch schwerwiegende Krankheiten lange Zeit zu verbergen.

Man sollte daher immer genau auf sein Tier achten, um auch kleinste Verhaltensänderungen richtig deuten zu können. Kennt man sein Frettchen nicht genau und bemerkt dann doch irgendwann, dass es seinem Tier nicht gut geht, liegt oft bereits ein größeres Problem vor.

  • Anzeichen, dass mit uns etwas nicht stimmt können sein:
  • Schläfrigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • wässrige oder verklebte Augen
  • Gewichtsverlust
  • Spielunlust
  • Husten, niessen, laufende Nase
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • stumpfes Fell
  • Körpertemperatur von 40 Grad Celsius oder höher

Hält der Durchfall länger als 2 Tage an, ist die Gefahr besonders hoch, dass das Frettchen dehydrieren (austrocknen). In diesem Fall muss schnellst möglich ein Tierarzt aufgesucht werden, der uns eine Electrolyt- oder Glukoselösung spritzen kann.

Grundsätzlich gilt: lieber einmal zuviel als zuwenig zum Tierarzt gehen!

Es können übrigens auch Erreger von Erkältungskrankheiten, wie z.B. Grippeviren von Menschen auf uns Frettchen übertragen werden. Liegen also Beschwerden vor, ist es um eine Ansteckungsgefahr zu vermeiden, besser einen gewissen Abstand zu uns zu halten, bis man wieder fit ist.

Häufiges Husten kann eine Erkältung sein, es kann aber auch auf eine Herzerkrankung hindeuten. Diese kann jedoch, wenn sie rechtzeitig erkannt wird, mittlerweile gut behandelt werden.

Viele Frettchen zittern direkt nach dem Aufstehen. Dies ist allerdings völlig normal. Wir regen dadurch lediglich unseren Kreislauf an.